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Hafenrundfahrt zum Herrentag

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„Eine Seepartie ist lustig, eine Seepartie ist schön“ …vor allem wenn alle Deine Freunde mitgehen. Inzwischen schon aus guter Tradition feiern wir den Herrentag in großer Runde. Im letzten Jahr haben wir uns dabei selbst übertroffen und einmal das komplette Hafengebiet von Rostock abgefahren. Ein großer Spaß, hier erzählt in 4 Akten.

Es war der offizielle Auftakt der Saison. Das Wetter grau und windig, fast herbstlich. Was wir damals noch nicht wussten, es sollte die meteorologische Blaupause der ganzen Saison 2017 werden. Denn wir haben direkt das Gegenkonzept gefunden: gut gelaunte Menschen an Bord sind schon die halbe Miete, aber gutes Wetter muss man sich verdienen. Und das kam so:

PRELUDE | Hansestadt Rostock, morgens halb zehn – bedeckter Himmel & kräftige Böen

Nach einem gemeinsamen Frühstück im Stadthafen startete unsere Ausfahrt bei bedecktem Himmel und kräftigem Wind. Bis die Mannschaft komplett war und auch die Nachzügler an Bord kamen, haben wir beim Frühschoppen den Stadthafen erkundet. Gerade am Speicher festgemacht, sprang der letzte Mann auf und wir konnten ablegen in Richtung Norden gen Warnemünde.

Alle Mann an Bord | Am Speicher

Rostocker Stadthafen Herrenrunde auf der ARONA

 

I. AKT | Schmarl Dorf – erste Sonnenstrahlen kämpfen sich durch die Wolkendecke

Vis-à-vis zum Traditionsschiff haben wir einen ersten Zwischenhalt in der Schmarler Marina eingelegt. Eine Hälfte der Jungs hat sich die Füße vertreten, ist kurz zur Biopause an Land spaziert oder die Choreo des Gruppenfoto eingeübt:-)

Auch die Sonne lässt sich das erste Mal blicken – Ein Umstand auf den direkt mit einem Gin angestoßen werden muss. Frohen Mutes wird nun das erste Highlight des Tages angesteuert. Durch den Überseehafen vorbei an Liebherr legen wir Kurs auf Schnatermann.

Motoryacht mit Mannschaft

Bordküche

Verpflegung an Bord

II. AKT | Sonne satt am Schnatermann

Am Schnatermann war nicht nur an Land ordentlich was los. Der Hafen war voll. Netterweise durften wir beim ansässigen Verein im Paket liegen und hatten damit eine 1a Sonnenlage und freien Blick auf das Geschehen.

Die frische Luft an Bord macht hungrig, vor allem zur Mittagszeit aber kein Problem: unser neuer Bordgrill hat seine Bewährungsprobe bestanden. Nachdem die Männer ihre Grillwurst quasi inhaliert hatten, hieß es erstmal: abchillen, Boote gucken, am Sommerteint arbeiten und spontanes unplugged Konzert genießen – la dolce vita. Was will Man(n) mehr.

 

Hafenrundfahrt | Rostocker Übersehhafen

Entspannung im Hafen am Schnattermann

Bordgrill

Es hätte ewig so weitergehen können, aber die Mission musste erfüllt und Teile der Mannschaft in Warnemünde ausgetauscht werden. Also „Leinen los“ und volle Kraft in Richtung Alter Strom mit kurzem Abstecher auf die wellige Ostsee.

Überfahrt vom Schnattermann nach Warnemünde

Fähre im Überseehafen Bootstour auf Ostsee Gute Laune vor Warnemünde

III. AKT | Herrentag in Warnemünde

In Warnemünde bzw. am Alten Strom war zu unser aller Überraschung für den Herrentag erstaunlich wenig los. Bei inzwsichen herrlichstem Wetter passierten wir sicher die Drehbrücke und machten im Alten Strom fest. Die einmalige Atmosphäre im Seebad ist einfach genial: Möwengeschrei, duftender Räucherfisch, glückliche Menschen im Urlaubsmodus – Das alles lud ein zu einer längeren Verweilpause mit zweiter Grillsession an der Kaikante.

Alter Strom mit historischer Drehbrücke

Zwischenstop | Alter Strom

Sonnendeck der ARONA | Alter Strom Warnemünde

Entspannter Herrentag

 

IV. AKT | Sonnenuntergang im Rostocker Stadthafen

Auf der Rückfahrt in den Stadthafen wird nochmal das strategisch günstig gelegene Schmarl angelaufen. Außerdem erkunden wir noch den Hafen in Marienehe mit dem alten Zollamt. Ein architektonisches Highlight, welches von Land gar nicht mehr zugänglich ist.

Pünktlich zum Sundowner waren wir dann wieder zurück im Stadthafen. Beim Anleger-Bierchen wurde der gelungene Herrentag ausgewertet und einstimmig für gut befunden.

Definitiv ein Tag, der in die Logbücher eingehen wird.

Skipper vor Leuchtturm | Warnemünde Sightseeing im Überseehafen ARONA Gästen zum Herrentag Festmachen im Stadthafen Heimathafen im Rostock Stadthafen | WIRO Steg

THE END

 

 

MARITIMER INSTAWALK #3 – ROSTOCKER STADTHAFEN ENTDECKEN

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Wir feiern Saisonabschluss und möchten alle Kreativen zu einer neuerlichen Ausgabe des maritimen Instawalk einladen. Kommt mit uns auf Endeckungsreise durch den herbstlichen Stadthafen. Auf den ersten Blick wird vielleicht nicht viel los sein, aber wir kommen überall dicht ran und werden mit Sicherheit wieder Einiges erleben – es lohnt sich!

Nachdem großartigen Feedback aus dem letzten maritimen Instawalk zur Hansesail, ist es höchste Zeit erneut zu einer Fotosafari im Rostocker Stadthafen aufzubrechen.

In dem Zusammenhang hoffen wir auch alle Foto- und Videokünstler zu erreichen die entweder wetterbedingt oder aus kapazitiven Gründen zur Hansesail nicht mitkommen konnten. Der mittlerweile schon traditionelle Saisonabschluss bietet dazu den idealen Rahmen.

INSTAWALK | 28.10.2017 – WAS EUCH ERWARTET

Diesmal werden wir im herbstlichen Stadthafen auf Entdeckungsreise gehen. An den Details feilen wir noch und wollen noch nicht alles verraten. Mit Sicherheit sagen lässt sich, dass wir mit mehreren Teams, verteilt auf verschiedene historische Boote in See stechen werden.

Wie immer bei unseren Ausfahrten, wird es genügend Spielraum geben, um spontan auf die Gegebenheiten vor Ort reagieren zu können. Grob wird der maritime Instawalk folgendermaßen ablaufen:

  • Treffpunkt mit Begrüßung und Verteilung auf die Boote (ca. 13:00 Uhr)
  • Hafenrundfahrt mit Erkundung des Museumshafen, Yachtclubs Gehlsdorf, Holzhalbinsel und Gerberbruch
  • Zum Abschluss kehren wir beim Jacques Weindepot ein, wo Euch bereits der beste Glühwein im Hafen erwartet – wer Lust hat ist eingeladen anschließend dem Farewell zu verweilen (link Jahresausklang)

Motto (noch gesucht): als echter Instawalk, so haben wir uns sagen lassen, brauchen wir eine „Mission“ inkl. eigenem Hashtag. Vielleicht lässt sich das Thema Hafenentwicklung aufnehmen, zu dem wir kürzlich ebenfalls berichtet haben.

In letzter Zeit scheint die hitzig geführte Debatte etwas eingeschlafen zu sein. Jedoch wäre gerade im Vorfeld zu den bevorstehenden Feierlichkeiten zum 800 jährigen Stadtjubiläum spannend, die Diskussion in  kreativer Form  wieder aufzunehmen – falls Ihr Vorschläge und Ideen habt, immer her damit!

WER IST DABEI

Eingeladen sind wie immer alle Kreativen aus Rostock und Umgebung mit einem Faible für das maritime Leben sowie der Lust darüber zu berichten.

Wir werden versuchen für alle Interessenten einen Platz zu organisieren. Natürlich sind Kapazitäten diesbezüglich beschränkt. Wichtig wäre daher, dass Ihr Euch rechtzeitig bei uns meldet.

KOSTEN & ANMELDUNG

Die Teilnahme am 28.10.2017 ist nur unter Voranmeldung möglich. Bitte mailt uns entsprechend, wenn Ihr dabei sein wollt oder meldet Euch über den Kanal Eures vertrauens. Wir melden uns umgehend bezüglich der Details und Bestätigung.

Sowohl Instacruise als auch der anschließende Farewell, sind für alle Teilnehmer kostenlos. Allerdings bitten wir darum, dass Ihr Euch im Gegenzug mit unseren Social Media Kanälen verbindet und über Eure Erlebnisse entsprechend Eurer Möglichkeiten berichtet.

 

Hafenrundfahrt zum Traditionsschiff

Die ARONA Crew kennt jede Ecke in Rostock & Warnemünde und kommt vor allem überall hin…

Dicht dran am Traditionsschiff

…dichter dran geht nicht…

Traditionsschiff "Dresden" mit Liegeplatz am IGA Park Rostock …ein idealer Habitat für alle Instagramer, Blogger, Vloger usw. auf der Suche nach dem besonderen Motiv

 

EIN TRADITIONSSCHIFF…

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…MACHT NOCH KEINEN HAFEN.

Seien wir mal ehrlich – Rostock feiert sich gern als weltoffene (Groß-)Stadt am Meer, aber abgesehen von maritimen 0815-Angeboten wie den beliebten allerwelts Hafenrundfahrten, einem „ortstypischen“ Raddampfer, Speedbootausfahrten und einer gewöhnlichen Charterbootflotte, wie sie jedes bessere Seebad vorzuweisen hat, wird es an der Warnowmündung schnell dünn mit echten Hinguckern und lokalen Besonderheiten.

Aber passt schon. Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Der Tourismus hat sich sehr gut entwickelt und ist heute eine der wichtigsten Einnahmequellen der Region. Davon profitieren nicht zuletzt auch wir. Was uns jedoch seit langem verwundert ist, dass sich Rostock in schöner Regelmäßigkeit als Hüterin des hanseatischen Erbes darstellt, die sie schon lange nicht mehr ist. Vielleicht auch nie war.

Kurz vor dem 800jährigen Geburtstag der ach so stolzen Hansestadt haben sich auch die Stadtoberen daran erinnert und wollen doch noch schnell etwas aus dem Boden stampfen, etwas Großes: wie den Umzug des Traditionsschiffes in den Stadthafen.

Was aus unserer Sicht das eigentliche Problem der Hafenstadt bzw. am Stadthafen ist und wie man es langfristig angehen könnte, darum soll es in diesem, eher ungewöhnlichen Blog-Post gehen. Eine ganz persönliche Sicht der Dinge, die gerne (sachlich) diskutiert und weiterentwicklet werden darf.

Vor vier Jahren entschieden wir uns dazu, aus einem privatem Projekt in eine gewerbliche Mission zu starten. Am Anfang dieses Experimentes gab es: ein in die Jahre gekommenes Holzboot, dessen ursprünglichen Charme man nur mit viel Optimismus unter den vielen Schichten vergilbtem Lack erahnen konnte, außerdem eine ordentliche Portion Euphorie und (das kann man im Nachhinein ehrlich sagen) keine Ahnung, auf was wir uns eingelassen hatten. Aber so ist es ja häufig bei den guten Ideen.

Klar war, dass wir mit unserem Angebot eine echte Nische im Tourismus- und Eventbereich der Stadt besetzen würden: eine historische Motoryacht für individuelle Charterausfahrten. Mit jeder Saison kamen nicht nur neue Herausforderungen, sondern auch mehr Gäste und mit ihnen einmalige Erfahrungen und eindrückliche Begegnungen. Zumindest für unseren Bewegungsradius konnten wir das maritime Leben im Stadthafen bereichern und ein kleines Highlight für alle, die auf der Suche nach etwas Besonderem sind, nach Rostock holen. Ein Angebot, das es so im deutschen Ostseeraum kein zweites Mal gibt. Darauf sind wir stolz!

Losgelöst von der laufenden Debatte um das Traditionsschiff liegt uns das Thema der Rostocker und Warnemünder (Hafen-) Entwicklung daher am Herzen, besser gesagt: es brennt uns schon länger unter den Nägeln.

Nicht viel los im Stadthafen

Abgesehen von der professionellen Vereinsarbeit, der Fähre und den Patrouillenfahrten ist es auffallend still im Stadthafen, nicht nur im Herbst, Winter und Frühling. Über die Jahre wunderten wir uns immer mehr darüber, dass auf dem und am Wasser für eine Stadt von Rostocks Größe und Struktur viel zu wenig los ist.  Ein ungezwungenes maritimes Leben wie man es zum Beispiel in Kopenhagen, Stockholm oder Amsterdam erleben kann, existiert quasi nicht.

Der Stadthafen ist auch 27 Jahre nach der Wende weitestgehend ungenutzt. Darüber kann auch der einmal jährlich stattfindende Wanderzirkus der Hansesail nicht hinwegtäuschen. Und ja, die Sail ist auch für uns ein Highlight, aber leider nicht kulturell nachhaltig und vor allem nicht so einmalig wie viele (Rostocker) gern glauben.

Die meiste Zeit des Jahres findet man im Stadthafen: keine Boote auf dem Wasser, weitestgehend verwaiste Kaikanten und vereinzelt vergessene bzw. gestrandete Restaurierungsobjekte. Eines dieser Projekte trägt den fast schon ironischen Namen „Star of Hope“. Wer einmal sehen möchte, wie schnell ein Boot verfällt, wenn sich niemand mehr darum kümmert, besucht den Alten Holzkrahn unweit vom Hafenrestaurant  Borwin. Wenn Ihr schon da seid, geht gleich noch bei der Stephan Jantzen vorbei. Der alte Eisbrecher ist ebenfalls ein trauriges Beispiel dafür was passiert, wenn zu viele Leute mit zu vielen Ideen aber ohne eigene Mittel mitreden wollen.

Wandert der Blick vom Wasser auf den Kai sieht die Situation nicht viel besser aus. Zwar wächst das gastronomische Angebot kontinuierlich und hier und da siedelt sich sogar der Einzelhandel an, dominiert wird das Bild aber von einer weiten Betonödnis und wilden Parkplätzen. Traurig, aber wahr: der Rostocker Stadthafen liegt weitestgehend brach.

Die Gründe dafür liegen bei Weitem nicht nur bei der Politik von Stadt und Land. Die letzten 25 Jahre boten ein nicht auszudenkendes Portfolio an Verfehlungen, Vereinsmeierei, Bürokratiepossen, persönlichen Fehden und viel Abkassiererei. Eine Aneinanderreihung von Pleiten, Pech und Pannen. Kurz gesagt, das ganz normale (Kleinstadt-) Leben. Streit kommt bekanntlich in den besten Familien vor. Auch dort wird im Normalfall drüber hinweggeschaut und großzügig geschwiegen. Aber kurz vor der irgendwie überraschenden und deshalb viel zu spät geplanten Familienfeier (800! Jahre! WOW!!!) sollen dann fix alte Fehler ungeschehen gemacht werden. Man ahnt es: das funktioniert nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand.

 

Stubnitz vertrieben, Büchner versenkt und Udine ein Eigentor

Das so genannte maritime Erbe der Hansestadt Rostock wurde in den letzten Jahren mit Füßen getreten. Auf die Stubnitz, Georg Büchner und Udine wollen wir an dieser Stelle besser nicht konkret eingehen. Aber einen Joker haben die Stadtentwickler ja noch: die Dresden, besser bekannt als das Traditionsschiff und sein Umzug ins Stadtzentrum. Dem geneigten Rostocker Publikum wird das Unterfangen, den ehemaligen Stolz der DSR vom Schmarler Schlick in den Stadthafen zu schleppen seit langem und beharrlich als Win-Win-Situation verkauft. Und sicherlich täten dem Schifffahrts- und Schiffbaumuseum mehr Besucher gut. Aber der Liegeplatz am IGA Park und neben der Likedeeler ist schön und wertet die Gegend auf. Alternative Ideen wie ein Bürgerpark und ein Active Beach mit Wasserski-Anlage schließen sich nicht aus. Im Gegenteil.

Der Umzug hätte für uns mehr Vor- als Nachteile. Trotzdem handelt es sich, vor allem mit Blick auf die exorbitanten Kosten (die „Schätzungen“ sind ja bekannt) unserer Meinung nach um reinen Aktionismus, der von versäumten Möglichkeiten und Jahren verfehlter Hafenentwicklung ablenken soll.

Denn das grundsätzliche Problem bleibt: viel zu wenige Rostocker sind auf dem Wasser unterwegs. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Ein Hindernis ist zum Beispiel die lächerlich kleine Zahl öffentlicher Anlegemöglichkeiten für kleine und mittlere Boote. Und es werden tendenziell sogar weniger. Im neuen Holzhafen hat die Stadt alle Festmacher wieder demontieren lassen. Noch trauriger: am kompletten, nigelnagelneuen Uferbereich des Petriviertels wurde nicht ein einziger Steg oder ähnliches gebaut. Dafür verfallen die alten Steganlagen am Warnow Wehr und Gehlsdorfufer zusehends. Zufall, Fusch oder Absicht?

Der Zugang zum Wasser besteht überwiegend aus der meterhohen Betonwänden der alten Hafenanlage. Dem Besucher zeigen sich dort entweder dem Verfall überlassenen Restaurationsobjekte oder gähnende Leere. Die gewerbliche und industrielle Nutzung ist aber in den Überseehafen gewandert und andere große Pötte, die hier theoretisch noch festmachen könnten, kommen praktisch wegen der versandeten Fahrrinne nicht mehr bis in die Stadtmitte. Ein Rückbau und eine menschenfreundliche Bebauung sind dringend notwendig, lassen aber auf sich warten.

Und in Warnemünde? Da ist wenigstens auf den ersten Blick was los, ansonsten findet sich ein ähnliches Bild: überwiegend schwimmende „Imbissbuden“ und nichtöffentliche oder vor sich hingammelnde Kaikanten.

 

Dem Stadthafen endlich Leben einhauchen

Die Stadthafenentwicklung scheitert offensichtlich nicht am Geldmangel, denn für den Tradi-Umzug sind Ausgaben von mindestens 10 Mio. Euro eingeplant. Eine Summe, die sich für eine nachhaltige Entwicklung des Rostocker Stadthafen an anderer Stelle deutlich besser investieren ließe. Zum Beispiel für:

  1. Das „Segelstadion“ auf dem Gelände der ehemaligen Neptunwerft, im Herzen der Stadt gelegen, liegt seit der Eröffnung vor 2-3 Jahren praktisch brach. Warum nicht die Rostocker Jugend mit Paddelboot, SUP und Segelboot ans Wasser heranführen, Stichwort maritimes Freizeitzentrum? Die Segelvereine machen zwar professionelle Jugendarbeit, aber Segeln mit sportlichem Fokus ist nach wie vor ein teurer Spaß und einer bestimmten Klientel vorbehalten.
  2. Förderung der kleinen und mittleren Gastschifffahrt: mehr und regelmäßig Events und Feierlichkeiten ans und aufs Wasser holen, zum Beispiel Freilichtkino, Lampionfeste, regionale Märkte oder Street Food-Events…warum kein Badeschiff?
  3. Leben am „Wasser“: Instandhaltung der vorhandenen Steganlagen und mehr öffentliche Sitz- und Grillmöglichkeiten am und nicht drei Meter über dem Wasser (e.g. schwimmende „Treppen“, mobile Stadtmöbel etc.) und die damit verbundene Infrastuktur wie Toiletten und Müllbehälter in ausreichendem Maße. Der dauernde Streit über den Müll ist provinziell und peinlich bzw. kleinlich.

All dies wäre mit einem durchgängigen Konzept für deutlich unter 10 Mio. Euro zu realisieren. Wenn dann noch Geld übrigbleibt, freuen sich garantiert die Schleusen-Retter. Im Vergleich zum Traditionsschiffumzug ein echtes Schnäppchen.

 

Die Rostocker machen den Hafen

Der Stadthafen und die Warnow bieten wunderbare Möglichkeiten, die es verdienen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu werden. Ein echtes, sich weiterentwickelndes maritimes Leben würde dadurch von ganz allein entstehen und Rostock noch lebenswerter machen.

Wenn nicht, auch gut – bleibt es bei dem eingeschworenen Haufen, der aktuell auf dem Wasser unterwegs ist. Ob gewerblich oder privat, ob Enthusiasten wie wir oder Individualisten: wenn es drauf ankommt wird sich geholfen. Wenn man sich kennt, findet man immer irgendwo einen freien Poller.

In diesem Sinne: immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel und auf ein baldiges Wiedersehen auf der wunderbaren Warnow, deren (touristisches) Potential noch darauf wartet gehoben zu werden.

Heiß diskutiert: die „DRESDEN“ liegt eigentlich ganz gut am eigens gebauten Anlieger beim IGA-Park

Da passt die Kaikante ausnahmsweise. Leider ist der alte Eisbrecher aktuell für das Stadthafenpublikum gesperrt und verkommt zusehends.

Große Schiffe im Stadthafen: immer eine willkommende Abwechslung und Publikumsmagnet zugleich. Der freie Blick auf Gehlsdorf jedoch versperrt. Und auf dem Wasser ist deshalb nicht mehr los.

 

Kaikantenromantik: Schöne Perspektive, aber barrierefreies Anlegen sieht anders aus.

 

Holzhafen: wie für uns gemacht. Leider wurden alle Festmacher wieder entfernt – abhalten lassen wir uns deshalb noch lange nicht von unserem BBQ

Verfallene Steganlagen: noch vor einem Jahr der Spot für alle ambitionierten Fotografen (Best View in Town). Mittlerweile nur noch wasserseitig zu erreichen.

Warnemünde Alter Strom: Wer hier Leitern klettern kann, ist klar im Vorteil.

Warnowschleuse: seit mindestens vier Jahren kein Durchkommen mehr. Frage wäre allerdings wer überhaupt noch hier durch will/muss (andere Diskussion).

Last but not Least – die Wasserfreunde in Rostock halten zusammen. Auch wenn es mal eng wird, irgendwo findet sich immer ein sonniger Platz zum Festmachen. Notfalls wird wie hier beim Herrentagsausflug am Schnattermann in „zweiter Reihe“ geparkt:-)

 

BEST OF HANSE SAIL 2016

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Unser Sail-Wunder – nach den letzten Knallerjahren war auf der Hanse Sail 2016 zwar etwas weniger los und auch das Wetter wollte nicht so recht mitspielen. Aber am Ende war uns das alles total egal, denn die diesjährige Hanse Sail war für uns etwas ganz Besonderes. 

Noch kurz vor’m Auftakt am Donnerstag war nicht sicher, ob wir es dieses Jahr überhaupt zurück auf’s Wasser schaffen würden. Aber mit vereinten Kräften haben wir allen Widerständen getrotzt und schipperten gerade noch rechtzeitig in den Rostocker Stadthafen.

Als kleines Dankeschön für alle, die uns geholfen und mitgefiebert haben, gibt es hier die diesjährigen Highlights im klassischen 16:9 Kinoformat – viel Spaß dabei! So viel sei verraten: Arona hat wieder für einige wunderbare Herzschlagmomente gesorgt.

Wir hoffen, Euch gefallen die Bilder so gut wie uns und freuen uns wie immer über Euer Feedback!


UNSER COMEBACK

ARONA beim ersten Einlaufen in den Rostocker Stadthafen

Wir sind zurück! Rechtzeitig zur Hanse Sail das erstes Einlaufen in den Rostocker Stadthafen – da strahlt ausnahmsweise auch mal die Sonne:-) 

Schnapskiste...die Party vor der Party

Auf die glückliche Rückkehr in den Heimathafen wird direkt angestoßen…ein Hoch auf alle Helfer!

HANSE SAIL 2016 – ERÖFFNUNG

Die ARONA im Rostocker Stadthafen

Erste Runde im Heimathafen und die ARONA läuft besser den je…

Nachwuchsskipper

Egal ob Groß oder Klein es gilt wieder viel zu endecken…

Flyboard im Rostocker Stadthafen

Nach der ersten Attraktion vorm Carlo 615

Anlegen am Hotel Warnow

…geht es zum Durchschnaufen und Begutachten der neuen Steganlage des Hotel Warnow. Gefällt uns super und guten Kaffee haben Sie dort u.a. auch!

Promenade vom Wasser

Zum Abend kommt dann tatsächlich die Sonne raus und mit Ihr die Leute. Viel los auf der Haedge Halbinsel. Klar im Vorteil wer da auf dem Wasser unterwegs ist!

AUSLAUFEN DER SCHONER

Wettfahrt der Schoner

Alte Schoner wohin man schaut

Alte Schoner wohin man schaut. Da geht es immer ordentlich zur Sache…

Wasserschutz Polizei auf der Warnow

…die Kollegen der Wasserschutz aka „Rennleitung“ sind mitten drin und haben wie immer alles im Griff. Film ab…

 

HANSE SAIL FEUERWERK

Feuerwerk von der ARONA gucken

Immer ein Highlight – da wirds eng und still an Bord…

Hanse Sail Feuerwerk

Feuerwerk im Stadthafen

Riesenrad

Fazit: Wir waren sehr zufrieden und möchten uns neben unseren Gästen, vor allem bei den zahlreichen Unterstützern, Freunden und Familie recht herzlich bedanken – Wir sehen uns spätestens 2017 wieder. Ahoi!

 

Am Ende eine gute Tat...aber bleibt unter uns:-)

P.S. Zum Abschluß der Hanse Sail noch eine gute Tat…aber bleibt unter uns;-)

 

Winterlager Farewell Party 2015

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Den Abschluss unserer dritten Saison – Kinder, wie die Zeit vergeht! – hätten wir uns nicht schöner wünschen können: am Wochenende hatten wir Freunde, Supporter und natürlich unsere treuen Kunden zu einer letzten Hafenrundfahrt mit ARONA in den Rostocker Stadthafen geladen. Toll, dass so viele von Euch vorbeigekommen sind!

Zur Stärkung und Aufwärmung warteten im Jacques Weindepot köstlicher Winzerglühwein und mediterrane Leckereien. Für die kleinen Seebären gab es wieder eine Schatzsuche, bei der uns dieses Mal blinkende Flummis ins Netz gingen. Das Wetter hat prima mitgespielt und so konnten alle pünktlich zum Sonnenuntergang nach Hause oder zur Halloweenparty aufmachen.

Wir hoffen, der Nachmittag hat allen so gut gefallen wie uns! Jetzt kann die kalte Jahreszeit kommen. ARONA zieht bald in ihr Winterlager und wir freuen uns schon auf das Frühlingsfest mit Euch.  Schiff ahoi, frohe Weihnacht und guten Rutsch! ;-)

Kleiner Scherz…wir sehen uns noch!

 

IMG_6674 ARONA hat eingeladen und nicht nur Freundin „Vanessa“ schaute vorbei.

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An der Kaikante des Rostocker Stadthafens ließ es entspannt plaudern …

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und im Jacques Weindepot warteten Glühwein und Snacks.

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Bei den letzten Ausfahrten konnten sich neue Skipper beweisen. Nicht nur wegen der Stadtkulisse lohnte es sich, die Augen offen zu halten… 

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…denn es gab wieder eine Schatz in der Warnow zu entdecken,

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… und mit vereinten Kräften an Bord zu holen.

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IMG_6651 Die Optimisten, immer für einen kurzen Schnack zu haben…vor allem wenn es Glühwein gibt. ;-)

IMG_6673 The End!

Mit dem Wassertaxi ins Glück

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Entdeckung des Tages war heute der Blog hafensonne. Hier werden alle Themen zum Leben am und auf dem Wasser, teilweise sehr persönlich, aber immer frei von der Leber weg, besprochen.

Dazu gibt es viele schöne Bilder. Richtig unterhaltsam wird das ganze immer dann wenn Blog-Ausführungen zusätzlich mit Anmerkungen aus dem Rostocker Hafenfunk untermalt sind.

Selbstverständlich werden auch die diesjährigen Hanse Sail Erlebnisse rekapituliert und was erblickt da der geneigte Leser…

„Made a perfect day more perfect:

mit dem weltbesten Wassertaxi nach Hause kommen.

Good bye, Hansesail!“

(hafensonne über ARONA Yachting)

…große Freude beim ARONA Team. Feedback dieser Art, zumal so schön bebildert und zu dieser Jahreszeit freut uns natürlich immer!!!

Da kommen Erinnerungen auf. Einen passerenden Abschluß der Hanse Sail hätten auch wir uns nicht vorstellen können. Den schönen Begriff  Wassertaxi dürfen wir hoffentlich direkt übernehmen.

 

Letzter Tag der ‚Hanse Sail 2013‘ – der Trubel im Rostocker Stadthafen hat bereits merklich nachgelassen. Das schönste Wassertaxi der Stadt liegt voraus im Strom der Warnow als ein letztes Ausflugsschiff vom Tagestörn zurückgekehrt und festmacht.

Dann ein Pfiff…

…und die ARONA ist im “Anflug”. Abholung der Gäste direkt ab der Kaikante. Fahrt in den einsetzenden Sonnenuntergang und keine Kaltgetränklänge später schon am Ziel in Gehlsdorf/ Langenort.

„Auf Wiedersehen bis (spätestens) zur Hanse Sail 2014!“

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